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Wörter finden, Wörter drucken

Welches Wort ist es wert, gedruckt zu werden? Dieser Frage stellten sich die Studierenden der Basics18 der Visuellen Kommunikation im Vorfeld zu einem Besuch der Druckwerkstatt p98a. Aufgabe war es, ein einzelnes Wort zum Druck zu bringen.

Für eine methodische Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung waren Sonja Knecht und Ferdinand Ulrich zu Gast: Ferdinand Ulrich gab einen Einblick in die Eigen- und Besonderheiten des Buchdrucks und erläuterte technische Werkzeuge wie den Typengreif oder der Gummidrucktuchspezialdickenmesser. Sonja Knecht schärfte mit einem Workshop das Gefühl für die vielfältigen Klang- sowie Bedeutungsdimensionen einzelner Wörter. Durch Übungen wie dem freien Assoziieren von Sätzen oder der Aufführung verschiedener Sprechkontexte gelang es so, die Auswahl druckenswerter Worte spielerisch immer weiter zu konkretisieren und einzukreisen.

Die Ergebnisse dieses Findungsprozesses wurden am darauf folgenden Tag in der Werkstatt p98a in Gruppenarbeiten weiter verarbeitet: Mit Hilfestellungen der Mitarbeiter durchliefen die Studierenden einzelne Arbeitsschritte wie erster Anordnungsversuche der Lettern, dem Setzen und dem Druck. Insgesamt entstanden so 8 Plakate in achtfacher Auflage.

JohannesThiel_LeanderLimburg_LuiseSchaller CorinneWiss_LinaWimmer_AngelikaPientka PaulinaHöfner_WillieNeumann_AnastasiaHafermaas KlaraTroost_NiklasThran_AnaïsNyffeler Mit Arbeiten von Johannes Thiel, Leander Limburg, Luise Schaller, Corinne Wiss, Lina Wimmer, Angelika Pientka, Paulina Höfner, Willie Neumann, Anastasia Hafermaas, Klara Troost, Niklas Thran und Anais Nyffeler.