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Muster

Wie lassen sich Muster erkennen und generieren? Welche Parameter müssen bei der Gestaltung eines neuen Musters berücksichtigt werden? Was ist überhaupt ein Muster? Mit diesen und anderen Fragen setzen sich die Studierenden inhaltlich wie gestalterisch auseinander. Zuerst gilt es, klassische Muster des Kunsthandwerks zu recherchieren. Über die intensive Auseinandersetzung mit Beschaffenheiten, Begrifflichkeiten und der Bedeutung von Mustern im erweiterten Sinne – in der Ethnologie, Psychologie, Linguistik etwa – gelangen die Studierenden zum Programmieren mit Processing. So nutzen sie das digitale Werkzeug zum schnellen Generieren repetitiver Strukturen und erzeugen damit neue Muster. Ausgehend von den Resultaten findet schließlich eine Übertragung in ein anderes Format bzw. neues Medium statt.

Die Schwerpunkte dieser Übersetzung liegen wahlweise auf der Erweiterung der digitalen Vorlage in die Interaktion, dem Erstellen von „Tapeten“ durch Hoch- oder Digitaldruck im Format 59×240cm oder auf der Übertragung in den Raum durch Papierfaltungen.

Robyn Steffen & Niklas Weber
Tintendruck mit Stoffresten – „Unikate“ von Robyn Steffen   |   10 Meter langer Siebdruck – „Steinstruktur“ von Niklas Weber
Ronja Lang & Sevasti Giannitsi
Analogdruck mit Lasercut Stempeln – „Blutzellen“ von Ronja Lang   |   Digitaldruck des mit Processing generierten Musters – „Pattern 2“ von Sevasti Giannitsi
Irene Szankowsky & Tanita Wensky
Analogdruck mit Linol- und Lasercut-Stempeln –„Zufall und/als System“ von Irene Szankowsky   |   Analogdruck mit selbst gebauter Tapetenrolle – „Radiowellen“ von Tanita Wensky
Cécile Vexler & Athena Grandis
Analogdruck mit Lasercut-Stempeln – „Das ist Paul: Identitätsmuster“ von Cécile Vexler   |   Beidseitiger Digitaldruck auf Transparentpapier – „Tanz“ von Athena Grandis

Raphael D'Almeida Santos
„Kreise falten“ von Raphael D'Almeida Santos
Wiebke von Bremen
„Chaos und Ordnung“ von Wiebke von Bremen
Adrian Terzic
„Fischgrät“ von Adrian Terzic
Paul Jochum
„Fraktal“ von Paul Jochum
David Reitenbach
„Falter“ von David Reitenbach