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Linie zu Fläche

Linien und Flächen bilden essentielle Bestandteile des grafischen Repertoires. Den Raum, diesem nachzuforschen, bietet die erste Aufgabe der Basics-19: Einführende Übungen stärken die Sensibilität für Komposition und Kombination von Linien und Flächen; der Umgang mit Schwarz- und Weißraum schult das Auge für eine anschließende Recherche.

Auf der Suche nach Linien- und Flächenstrukturen schärfen die Studierenden auch außerhalb des Medienhauses ihren gestalterischen Blick. Ziel ist die Übertragung der gewonnen Erkenntnisse in die Entwicklung einer schwarz-weißen Formensprache, die selbstgesetzten Regeln folgt. Durch die Abstraktion von Linien- und Flächenstrukturen entsteht so ein System aus sieben bis zwölf Visualisierungen, dessen Reglement im finalen Schritt anhand des Bewegtbildes im Gif-Format reflektiert wird.

Eymen Sahin – Das visuelle System wird definiert durch Gemeinsamkeiten der Ausgangsbilder und repräsentiert diese anhand der Anzahl von Linienarten, Kreisen und eckigen Flächen.
Eymen Sahin
Agata Hörttrich – Durch volle Flächen mit Details und gleichartigen Linien entsteht ein abstrahiertes Bild mit Perspektive.
Agata Hörttrich
Zoe Spehr – Treffen zwei Linien aufeinander, entsteht ein Quadrat, dessen Seitenlänge sich aus der Differenz der beiden Linienwinkeln ergibt.
Zoe Spehr
Pauline Wunderlich – Aus Kontur wird Fläche mit einem halb-transparenten, schwarzweißen Verlauf.
Pauline Wunderlich
Stefanie Messner – Ein Versuch die räumliche Darstellung trotz isometrischer Grundform flächig zu halten.
Stefanie Messner

Jannis Witzel – Eine kontinuierliche Linie folgt relevanten Aspekten des Orignialbildes und bildet in der Interaktion mit Fläche Raum ab.
Jannis Witzel
Erik Anton Reinhardt – Das System entwickelt sich aus der Frage nach Möglichkeiten der Darstellung realer Objekte durch eine wiedererkennbare, ikonische Komposition von Linie, Kreis und Rechteck.
Erik Anton Reinhardt
Jean-Noel Teschauer – Eine Übersetzung vorwiegend organischer Strukturen in hochkontrastive geometrische Motive.
Jean-Noel Teschauer
May Nguyen – Aus der Repetition von Kurven entwickeln sich Flächen und Räume.
May Nguyen
Yui Yamagishi – Mithilfe des goldenen Schnittes werden organische Formen in abstrakte, geometrische Motive übersetzt.
Yui Yamagishi

Eymen Sahin
Jean-Noel Teschauer
Stefanie Messner
Agata Hörttrich
Zoe Spehr
Pauline Wunderlich
Erik Anton Reinhardt
Jannis Witzel